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Der FriedWald Weilrod
Bewaldete Hügel in ursprünglicher Taunuslandschaft
Vom Weiltal bis auf die Höhen des Heinzenbergs reicht der FriedWald Weilrod. Der Taunus, die Mittelgebirgslandschaft zwischen Hunsrück und Wetterau, hat dort beinahe liebliche Züge: lang gestreckte, bewaldete Höhenzüge und schmale Wiesentäler fügen sich zu einem harmonischen Gesamtbild.

Der FriedWald Weilrod liegt an der östlichen Flanke des Ortsteils Altweilnau. Richtung Süden schweift der Blick über die Berghänge bis nach Treisberg und dem Feldberg in die Ferne. Richtung Norden zeigt sich ein herrlicher Ausblick über den hinteren Taunus bis zum Westerwald und Vogelsberg.

Der Wald ist abwechslungsreich bewachsen. Neben den typischen Eichen- und Hainbuchenbeständen gibt es dort auch Rotbuchen und Edellaubholzbestände, ebenso Douglasien, Kiefern und Fichten. Die Hochlagen und Talhänge sind meist bewaldet, die Tallagen und tieferen Landschaftsbecken werden hingegen landwirtschaftlich genutzt. Der naturnah gepflegte Wald ist sehr gut mit Wegen erschlossen und lädt zu langen Wanderungen ein.
Von der Brunnentaufe bis zum Bund fürs Leben
Im Zentrum des FriedWalds liegt der Bayerhoferbrunnen, ein gefasster Brunnenbereich, der auch für Taufen und Gottesdienste genutzt wird. Auf dem gegenüberliegenden Hügel befindet sich der Ortsteil Neuweilnau, über dem das gleichnamige Schloss thront. Ursprünglich im Jahr 1302 von den Grafen zu Dietz als Burg erbaut, wurde die Anlage von den Grafen von Nassau-Weilburg in ein Renaissance-Schloss umgewandelt. Teile der Schlossanlage können heute für Feiern und Tagungen gemietet werden. Im Trauzimmer des Schlosses kann zudem der Bund fürs Leben geschlossen werden.

Seit 1816 hat sich das Schloss als Sitz der Forstverwaltung etabliert. Von dort werden auch heute die umliegenden Wälder durch den Landesbetrieb Hessen-Forst verwaltet und betreut. Hessen-Forst ist Kooperationspartner für die hessischen FriedWälder. Im Fall von Weilrod übernimmt der Landesforstbetrieb nicht nur die forstliche Betreuung des FriedWalds, sondern ist zur Hälfte auch Waldbesitzer. Die zweite Hälfte des rund 60 Hektar großen FriedWalds ist im Besitz der Gemeinde Weilrod, die auch Träger des Bestattungswalds ist.
Thomas Götz betreut den FriedWald Weilrod:
"Mir ist klar geworden, dass der Wald den Menschen viel mehr bedeutet, als nur Kulisse zu sein für den Spaziergang oder ein Landschaftselement. Sich im Wald bestatten zu lassen ist der stärkste Beweis von Vertrautheit und Verbundenheit mit dem Wald."
Steinmännchen im FriedWald Weilrod:

Sie schossen wie Pilze aus dem Boden, die Steinmännchen im FriedWald Weilrod. Hübsch sahen sie aus - und sie erregten nicht nur bei den FriedWald-Förstern vor Ort Aufmerksamkeit. Viele Besucher fragten Bhavana Kaiser bei Waldführungen, was es mit den Figuren aus sorgfältig übereinander gestapelten Schiefergestein auf sich habe. Sie begab sich mit ihren Kollegen auf die Spurensuche - und fand Bemerkenswertes heraus. Eine kleine Anekdote aus Weilrod. [mehr]

Rund um den FriedWald Weilrod:

Eröffnung: 26. Oktober 2006
Größe: 60 Hektar

Baumarten: Eiche-Hainbuche-Mischbestand

Besonderheit: Bayerhoferbrunnen
Region: Taunus
Bundesland: Hessen
Blick in die Region:

Anfahrtsskizze FriedWald Weilrod
Das Forstamt Weilrod
Die Gemeinde Weilrod im Netz
Taunus und Tourismus

Waldauswahl:
Der FriedWald Weilrod
FriedWald Weilrod. Zu einem anderen FriedWald.
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