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Der FriedWald Hasbruch
Seeidylle zwischen Hude und Holler-Witte-Moor
Ein idyllischer, kleiner See mitten im Wald ist die Besonderheit im FriedWald Hasbruch. Junge Eichenbaumanpflanzungen, deren erste Blätter im Frühjahr hellgrün schimmern, umrahmen das friedliche Gewässer. Sie prägen das Erscheinungsbild des Waldgebiets Schnitthilgenloh bei Hude in Niedersachsen.

Rund 15 Kilometer östlich von Oldenburg und nur wenige Kilometer westlich des Klosterorts Hude im Waldgebiet Schnitthilgenloh liegt der FriedWald Hasbruch. Das rund 34 Hektar große Waldgebiet wird durch ein interessantes Zusammenspiel aus alten Eichen- und Buchenbeständen und noch zierlichen Jungbäumen bestimmt. Hauptanziehungspunkt und Zentrum der Fläche bildet der kleine, beschauliche See. Ein Ort zum Ausruhen, zur Erholung mitten im Wald, ein besinnlicher Schauplatz zur inneren Einkehr.

Das Naturschutzgebiet "Holler und Wittemoor" liegt in unmittelbarer Nähe des FriedWalds. Hier haben sich typische Moorarten wie Torfmoos, Wollgras oder der Sonnentau angesiedelt. Nicht nur in ökologischer Hinsicht ist das Gebiet attraktiv. Die Rekonstruktion eines rund 2000 Jahre alten Bohlenwegs verleiht dem Naturschutzgebiet auch eine geschichtlich interessante Dimension.

Naturschutz und Artenvielfalt
Das insgesamt 630 Hektar umfassende geschlossene Waldgebiet Hasbruch ist eines der größten Eichenreviere Norddeutschlands. Forstlich und historisch betrachtet, ist der Standort etwas Besonderes. Denn am Forstort Hasbruch wächst seit jeher Wald. Das ist für die Region, in der sehr viele Bäume der Landwirtschaft weichen mussten, außergewöhnlich.

Die herausragende ökologische Bedeutung des Forstorsts Hasbruch wurde rechtzeitig erkannt: Nachdem zunächst die Europäische Union den Lebensraum sowie die wildlebenden Tiere und Pflanzen der Landschaft mit der im Jahr 1992 beschlossenen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie schützte, steht der gesamte Wald seit 1997 auch unter Naturschutz. FFH-Gebiete sind Teil des europäischen Schutzgebietsnetzwerks Natura 2000 und sollen zum Erhalt der europäischen Artenvielfalt und des Naturerbes beitragen. 

Im so genannten Urwald Hasbruch kann die Natur sogar seit nunmehr 150 Jahren ohne Einschnitte durch den Menschen wachsen. Das Ergebnis: Ein intaktes Naturdenkmal bleibt erhalten, in dem die 1200-jährige Friederikeneiche, die älteste Eiche Niedersachsens, und die Hainbuche mit dem größten Durchmesser des Bundeslandes beheimatet sind.
Förster Heino Tielking betreut den FriedWald Hasbruch:
"Wir bringen den Menschen ein Stück Natur näher. Der Wald glättet Gefühle, je länger die Menschen durch den Wald gehen, umso ruhiger werden sie."
Rund um den FriedWald Hasbruch:
Eröffnung: 18. Juni 2004
Größe: 34 Hektar
Baumarten: Natürlicher Mischwald mit Eiche und Buche
Besonderheit: kleiner See
Region: Oldenburger Land
Bundesland: Niedersachsen

© Das Foto am Kopf dieser Seite ist von Bärbel Romey.

Blick in die Region:

Anfahrtsskizze
Gemeinde Hude im Web
Niedersächsische Landesforsten
Kulturlandschaft Hasbruch

Waldauswahl:
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FriedWald Hasbruch. Zu einem anderen FriedWald.
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