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Der Evangelisch-Lutherische FriedWald am Schwanberg
Ein besonderer Anziehungspunkt für die Menschen
Fliehburg, Kulturzentrum und heiliger Berg: Der Schwanberg ist seit jeher ein besonderer Anziehungspunkt für Menschen. Das durch Steilhänge geschützte Hochplateau des Steigerwaldes war schon in keltischer Zeit Siedlungs- und Zufluchtsort. Heute blühen in den lichten Waldbeständen des ersten FriedWalds in kirchlicher Trägerschaft und des ersten FriedWalds in Bayern großflächig Buschwindröschen.
Der imposante und sagenreiche Berg des Steigerwaldes ragt weit nach Westen in die Mainebene hinein und fällt nach allen Seiten steil ab. Scheinbar endlos reicht der Blick über die sanfte Landschaft. Bei guter Sicht ist der Ausblick bis zur Rhön und bis zum Kreuzberg möglich. Das Waldgebiet auf dem gut 470 Meter hohen Schwanberg wird durch einen schönen Laubmischwald gekennzeichnet. Eichen und Buchen prägen den Bestand. Auch Hainbuchen und Linden sind verstreut zu finden. Die Reste keltischer Befestigungsanlagen sind heute im Wald noch sehr gut sichtbar und dokumentieren die über 3000-jährige Siedlungsgeschichte.
Mit dem "Evangelisch-Lutherischen FriedWald am Schwanberg" ist eine in Deutschland einmalige Verbindung von naturnaher Bestattung und christlicher Prägung entstanden. Das örtliche Gefüge bietet hierfür ideale Voraussetzungen. Das weithin sichtbare Schloss, in dem die evangelische Schwesterngemeinschaft Communität Casteller Ring (CCR) seit dem Jahr 1957 arbeitet und die dazugehörige Parkanlage des Geistlichen Zentrums Schwanberg, gehen unmittelbar in den FriedWald über. Direkt hinter dem Mausoleum, in dem der letzte Schlossherr Graf Radulf zu Castell-Rüdenhausen seine letzte Ruhestätte gefunden hat, beginnt das rund 32 Hektar große FriedWald-Gebiet in der Gemarkung Rödelsee, das sich im Besitz der Evangelisch-Lutherischen Pfründestiftung befindet. Der Pfründestiftungsverband ist eine Einrichtung der Kirche, die das Vermögen der Pfründestiftungen vor Ort verwaltet und deren Ertrag zur Besoldung der Pfarrerinnen und Pfarrer verwendet.
Die Schwestern der Communität sind im Auftrag der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern unmittelbar vor Ort Ansprechpartnerinnen für Menschen, die eine Urnenbeisetzung im FriedWald wünschen und seelsorgerische Begleitung wollen. Einen zentralen Ort des Erinnerns und Gedenkens bildet die St. Michaelskirche mit ihrer Kapelle. In dem modernen und architektonisch besonders ansprechenden Backsteingebäude des Münchener Architekten Alexander Freiherr von Branca scheint das Wasser unterirdisch zu fließen und erst am Kirchenausgang an die Oberfläche zu treten.
Wälder schützen die Weinberge
Als Wander- und Ausflugsgebiet besonders beliebt sind die zwischen dem Hochplateau des Schwanbergs und den unteren Hanglagen gelegenen Waldflächen. Sie schützen und wärmen die darunter liegenden Weinberge wie eine Pelzkappe. Die mild-warme Hanglage zum Fluss bietet daher optimale Bedingungen für die Winzer. Bekannte fränkische Weinbauorte wie Rödelsee, Iphofen, Wiesenbronn und Castell befinden sich am Fuß des Schwanbergs, wo besonders sonnenreife Trauben gedeihen. Der nährstoffreiche Boden, der so genannte Gipskeuper, gibt den fränkischen Weinen seinen erdigen Geschmack und den Bauten in der Region ihr typisches Erscheinungsbild: Der durch Gipsabbau gewonnene Alabaster färbt viele Gebäude Weiß.
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Rund um den "Evangelisch-Lutherischen FriedWald am Schwanberg":
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Eröffnung: 20. Mai 2007 Größe: 44 Hektar Baumarten: Eiche- und Buchenmischwald mit Kiefer, Lärche und Douglasie Besonderheiten: erster FriedWald in kirchlicher Trägerschaft, Buschwindröschen, Lage auf einem Hochplateau Region: Mainfranken Bundesland: Bayern
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