|
Am südlichen Rand des Alten Landes
Sehr alte Baumbestände und der Ausblick auf die blühenden Obstbäume des Alten Landes zeichnen den FriedWald Buxtehude in der Nähe von Hamburg aus. Auf dem Rücken der Stader Geest hat sich der laubholzreichste Wald im Elbe-Weser-Dreieck herausgebildet.
Nah bei der Stadt Buxtehude gelegen, in der unmittelbaren Nachbarschaft zum größten und berühmtesten Obstanbaugebiet Europas, dem Alten Land am Rande der Elbmarschen, liegt der Friedwald Buxtehude im Neukloster Forst. Der Neukloster Forst gilt als der vorratsreichste und naturnächste Wald auf der Stader Geest.
Der Name der Stadt sagt bereits viel über die Region und die landschaftlichen Gegebenheiten aus. Buxtehude soll soviel wie "Buchengestade" oder "Buchenstätte" heißen. Bereits für das 13. Jahrhundert ist die Bezeichnung "Buxtehude" belegt. Ursprünglich diente der Wald im Neukloster Forst als Hutewald der Versorgung von Schweine- und Rinderherden. Später haben Generationen von Förstern den Neukloster Forst zu dem jetzt typischen Waldbild entwickelt und gepflegt.
Bis zur Elbe wandern
Geprägt wird der FriedWald Buxtehude von majestätischen Eichen und Buchen, die bis zu 200 Jahre alt sind. Aufgrund seiner Naturnähe und Artenvielfalt gehört der FriedWald zum etwa 230 Hektar großen FFH-Gebiet "Neukloster Holz", einem europaweit bedeutenden Naturschutzgebiet. Bis zur Elbe sind es Luftlinie nur etwa zehn Kilometer. Im Neukloster Forst lädt ein rund 40 Kilometer langes Wegenetz zum Wandern ein. Ein Erlenbruch mit Bach und ein See sorgen zudem für besondere Atmosphäre. Aufmerksame Wanderer stoßen im FriedWald auf eine Anzahl stein- und bronzezeitlicher Hügelgräber, etwa 3000 Jahre alte Grabstätten, die den Besucher zusammen mit dem Naturerlebnis spüren lassen, dass der Neukloster Forst schon immer als Ort der Trauer eine herausragende Bedeutung für die Bevölkerung hatte. Später kamen noch ein jüdischer Friedhof und ein Soldatenfriedhof für Gefallene des Zweiten Weltkriegs hinzu.
|
Dr. Otto Fricke, Forstamtsleiter des Niedersächsischen Forstamt Harsefeld:
|
|
"Dem Wunsch vieler Menschen nach einer alternativen Bestattung im FriedWald Buxtehude zu entsprechen und gleichzeitig diesen alten Wald in seinen vielfältigen Funktionen und Strukturen zu erhalten, ist eine neue und sehr interessante Aufgabe forstlichen Handelns!"
|
|
Rund um den FriedWald Buxtehude:
|
|
Eröffnung: 1. November 2006 Größe: Rund 77 Hektar Region: Stader Geest und Elbmarschen Baumarten: Buche-Eiche-Mischbestand Besonderheiten: Hügelgrab, Jüdischer Friedhof, Soldatenfriedhof
|
|